Karolas Weg zu aipama und in die Lohnabrechnung war alles andere als geradlinig und genau das macht ihre Geschichte so spannend.
Seit 2015 ist sie Teil des Teams und weiß heute: Hinter einer korrekten Lohnabrechnung steckt weit mehr als nur ein Knopfdruck. Im Interview spricht sie über ihren beruflichen Quereinstieg, die täglichen Herausforderungen in einem sich ständig verändernden Fachgebiet und darüber, warum Zusammenhalt, Wertschätzung und echtes Miteinander die Arbeit bei aipama für sie besonders machen.

Interviewer: Wie sieht dein beruflicher Werdegang so aus und wie bist du zu aipama gekommen?
Karola:
Zu aipama bin ich tatsächlich über einige Umwege gekommen – genauso wie zum Thema Lohnabrechnung. Ursprünglich wollte ich in die große Stadt und habe deshalb in München eine Ausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten gemacht. Später zog es mich wieder nach Hause, wo ich zunächst weiter in diesem Beruf gearbeitet habe. Der Wunsch, mich beruflich weiterzuentwickeln, führte mich schließlich in die Personalsachbearbeitung bei einem bundesweit tätigen Systemgastronomen und damit erstmals zum Thema Lohn. Danach konnte ich in einer Baufirma und einer Zeitarbeitsfirma weitere Erfahrungen in der Lohnabrechnung sammeln. Mit der Zeit wurde mir klar, dass ich meine Erfahrung gern in einem anderen Umfeld einbringen möchte. Eine klassische Bürostelle war es dann aber auch nicht ganz – und so bin ich 2015 zu aipama gekommen.
Interviewer: Was muss man für den Beruf des Lohnabrechners mitbringen?
Karola:
Die Fähigkeit bzw. den Willen, sich immer weiterzubilden. Dazu gehört auch zu akzeptieren, dass man eigentlich nie fertig ist. Das ist nicht wie in einem Handwerk, bei dem irgendwann ein ganzes Haus dasteht und man mit seiner Arbeit fertig ist. Das funktioniert bei uns nicht, denn die Lohnabrechnung kommt jeden Monat aufs Neue und damit auch das, was man zuvor abgelegt hat. Dafür braucht es auf jeden Fall Wille und Neugier, um sich darauf einzulassen, dass selbst Dinge, die jahrelang funktioniert haben, auf einmal nicht mehr stimmen. Das hat unterschiedliche Hintergründe, wie zum Beispiel Gesetzesänderungen. Ich für meinen Teil, möchte immer Neues dazulernen, denn auch ich kann nie dauerhaft auf demselben Stand bleiben.
Interviewer: Man hört schon raus, dass da mehr dahintersteckt als man denkt. Wie sieht denn dein Arbeitsalltag so aus?
Karola:
Es gibt für den Großteil der Tage – Gott sei Dank – eine gewisse Routine. Vieles in der Lohnabrechnung ist eben zeitraumabhängig und läuft monatlich immer gleich ab. Daneben gibt es aber auch An- oder Nachfragen von Kunden oder Mandanten, die etwas gelesen oder generelle Fragen haben und darüber mehr wissen möchten. Das gehört genauso zu meinem Alltag.
Interviewer: Was macht dir an deiner Arbeit am meisten Spaß?
Karola:
Vor allem die Unterstützung, die man den Kunden gibt, denn Lohnabrechnung ist mehr als nur ein Knopfdruck. Vor diesem finalen Knopfdruck muss viel erfasst, geprüft und Wissen eingebracht werden. Dies dem Kunden begreiflich zu machen, die Wertschätzung und ein „Danke“ zu hören ist wirklich schön.
Interviewer: Welche deiner persönlichen Stärken kannst du in deinem Beruf einbringen?
Karola:
Ich glaube, ich kann mich gut in Menschen hineinversetzen und flexibel mit ihnen kommunizieren. Es macht einen Unterschied, ob ich mit einem örtlichen Handwerker oder mit einem Manager eines riesigen IT-Betriebs spreche. Ich stelle mich individuell auf mein Gegenüber ein, weil ich spüre, was es braucht.
Interviewer: Wenn du deine Karriere so betrachtest, was war bisher deine größte Herausforderung?
Karola:
Zuerst einmal der Umstieg in das Lohnthema, denn wie gesagt, geht man als Außenstehender meistens davon aus, dass die Lohnabrechnung mit einem Knopfdruck erstellt ist. Aber im Hintergrund gibt es ja Programme, Gesetze, usw., um alles korrekt auszurechnen. Eine andere große Umstellung war der Wechsel vom Einzelbetrieb zu aipama, denn bei uns ist man Dienstleister statt Arbeitgeber. In der Rolle als Arbeitgeber hat man oft eine Art von Abrechnungen und alle werden gleich bezahlt bzw. dieselben Unterlagen für die Mitarbeiter gebraucht. Als Dienstleister muss man sich auf viele unterschiedliche Unternehmen einstellen und das ist schon eine Herausforderung. Da sollte man flexibel, wissbegierig und neugierig bleiben.
Interviewer: Was war das schönste Erlebnis bei aipama?
Karola:
Da etwas herauszukristallisieren ist wahnsinnig schwierig. Ich finde, dass wir mit unseren ca. 30 Mitarbeitern ein sehr familiärer Betrieb sind und man dadurch jeden Kollegen kennt. Natürlich gibt es den ein oder anderen, den man seltener sieht, aber den Zusammenhalt bei uns finde ich schon gigantisch. Ich habe hier noch nie das Gefühl gehabt, allein auf weiter Flur zu stehen. Bei uns ist der Vorteil, dass irgendjemand dasselbe Problem, das du gerade hast, mit Sicherheit auch schon hatte und da helfen kann. Dadurch hat man immer Rückhalt.
Interviewer: Was macht die Arbeit bei aipama so besonders?
Karola:
Bei aipama ist man definitiv nicht nur eine Nummer, sondern wird wirklich als Mensch und Teammitglied gesehen. Der Zusammenhalt ist schon besonders. Außerdem hat jeder Mitarbeiter die Möglichkeit, sich nach seinen Interessen weiterzubilden und die Geschäftsführung legt großen Wert auf einen fairen Umgang sowie darauf, das allen die gleichen Chancen offen stehen.
Interviewer: Jetzt haben wir schon viel über die Arbeit geredet, aber natürlich interessiert uns auch, wie deine Freizeit so aussieht.
Karola:
Tatsächlich bin ich froh, wenn ich nach einem vollen Arbeitstag einen ruhigen Feierabend habe. Wir haben ein Haus mit Garten und da gibt es immer etwas zu tun. Außerdem versuche ich regelmäßig vor der Arbeit schon Sport zu treiben. Spätestens um 06:00 Uhr sperre ich dann meistens als Erste unser Büro auf.
Interviewer: Welche beruflichen und privaten Ziele hast du dir für die nächsten Jahre gesteckt?
Karola:
Also beruflich freue ich mich einfach darauf, den Weg bei aipama mitgehen zu können und zu sehen, wie die Software immer weiter an unsere Bedürfnisse angepasst wird. So wie wir uns verändern, wachsen auch LOKI und aipama mit uns. Ich bin stolz, ein Teil von Günthers und Danielas Vision bis zum tatsächlichen Endprodukt zu sein und freue mich, auf dieser Reise dabei zu sein.
Interviewer: Wir haben viele Freiheiten bei aipama. Arbeitest du lieber aus dem Homeoffice oder im Büro und bist du eher Frühaufsteher oder Nachteule?
Karola:
Ich bin definitiv ein Frühaufsteher, weil ich morgens produktiver bin als nachmittags. Und die Aufteilung Homeoffice und Büro, liegt bei mir mittlerweile bei 50/50. Also ich weiß die Vorteile des Homeoffice sehr zu schätzen, weil man da eine ganz andere Ruhe hat. Ich verstehe auch jeden, der nicht so viel Zeit auf der Straße verbringen möchte, denn ich weiß aus eigener Erfahrung, dass das sehr anstrengend sein kann. Aber man darf auch die Vorteile der Arbeit im Büro nicht unterschätzen. Zum einen mag ich meine Kollegen und zum anderen erfährt man im Büro auch mal private Dinge, die man im Homeoffice nicht mitbekommt. Ich kann das auch für neue Mitarbeiter empfehlen, da man im Büro sieht, wie Kollegen, die schon länger da sind und mehr Erfahrung haben, mit bestimmten Situationen umgehen. Dieses Fremdwissen, das man unabsichtlich im Vorbeigehen mitbekommt und sich aneignet, darf man nicht unterschätzen.
Interviewer: Du hast es gerade schon kurz erwähnt. Was würdest du Berufseinsteigern raten, die zum einen Lohnabrechner werden und zum anderen zu aipama kommen möchten?
Karola:
Auf alle Fälle muss man authentisch und echt sein. Es bringt nichts, im Bewerbungsgespräch etwas zu sagen von dem man denkt, dass das Gegenüber es gerne hören möchte. Man muss mit ehrlichen Grundlagen kommen, auf dem restlichen Weg können wir gerne unterstützen.
Interviewer: Hast du noch Tipps, denen du Interessenten am Beruf Lohnabrechner mit auf den Weg geben möchtest?
Karola:
Auf jeden Fall braucht man ein gewisses Maß an Frustrationstoleranz. Es ging mir selbst so, als ich angefangen habe und zuvor schon drei, vier Jahre Lohnbuchhaltung gemacht habe. Man kommt hierher und denkt, man könne gar nichts. Das kommt daher, dass wir bei aipama ein so breites Portfolio abdecken. Da sollte man sich selbst nicht gleich aufgeben. Außerdem braucht es Genauigkeit und wie gesagt, den Willen, etwas Neues zu lernen.




