Michael und Kolleginnen

Zwischen Zahlen, Lösungen und Innovation – Michael im Interview

Wie wird man eigentlich Lohnabrechner und warum bleibt man über Jahre mit Leidenschaft dabei?

Ein Blick hinter die Kulissen – In unserem Mitarbeiterinterview spricht Michael offen über seinen spannenden beruflichen Weg vom öffentlichen Dienst bis hin zu seiner heutigen Rolle bei aipama.

Dabei erzählt er, warum die Entgeltabrechnung viel komplexer ist, als viele denken, welche Herausforderungen ihn bis heute antreiben und weshalb Innovation, Teamgeist und Hilfsbereitschaft für ihn im Arbeitsalltag besonders wichtig sind. Außerdem gibt er persönliche Einblicke in seinen Alltag zwischen Support, neuen Ideen und spontanen Problemlösungen und verrät, warum bei aipama manchmal schon heute an den Lösungen von morgen gearbeitet wird.

Ein ehrliches Gespräch über Zahlen, Leidenschaft und die Freude daran, gemeinsam Herausforderungen zu meistern.

Michael Schmidbauer - Interview Bild

Michael: 

Mein ursprünglicher Beruf ist Verwaltungsfachangestellter mit Ausbildung im öffentlichen Dienst. Ich bin dann nach der Ausbildung bei einem Landratsamt in der Personalabteilung gelandet und habe dort schon mit der Entgeltabrechnung begonnen. Nach 10 Jahren habe ich mich dann aus dem öffentlichen Dienst verabschiedet, bin zu einem Konzern gewechselt und habe dort 17 Jahre lang Entgeltabrechnungen gemacht und zum Ende hin das deutschlandweite Team der Entgeltabrechnung geleitet. Nach dieser Erfahrung war es wieder Zeit für etwas Neues und da hat sich Günther Holzapfel mit der Frage bei mir gemeldet, ob ich Interesse habe, bei aipama anzufangen. 

Michael: 

Als ich damals in die Personalabteilung gekommen bin, war geplant, dass ich Bezüge berechne und nachdem ich eigentlich immer schon gerne mit Zahlen zu tun hatte, hat sich der Rest quasi ergeben.  

Michael: 

Eine Vorliebe für Zahlen und eine gewisse Logik. Denn auch wenn manche Regelungen vielleicht nicht sofort nachvollziehbar sind, folgen sie doch einer Logik und es hat einen Grund, warum sie komplex geregelt sind. Und speziell bei mir geht es ja auch oftmals um Support-Themen, da ist Hilfsbereitschaft sehr wichtig. 

Michael: 

Das war bei mir nie ein Problem. Es ist meistens so, dass die Kunden froh sind, dass am Ende eine Thematik gelöst oder eine Regelung umgesetzt werden kann. Und falls der Entgeltabrechner etwas nicht so umsetzen kann, wie es der Kunde oder dessen Arbeitnehmer gerne hätte, dann hat es in den meisten Fällen irgendeinen rechtlichen oder innerbetrieblichen Grund, den man dann ja erklären kann. 

Michael: 

Gerade in meiner Funktion als interner fachlicher Support mache ich nur noch zu einem kleinen Teil Entgeltabrechnungen. Ich betreue nur wenige feste Kunden, aber die brauche ich auch noch, um im Thema und dem Alltagsgeschäft drin zu bleiben. Und der Rest ist eben dieser fachliche Support. Das bedeutet, dass sich entweder die Teamleiterinnen oder Sachbearbeiter bei mir melden, wenn es Probleme gibt, oder die Geschäftsleitung, wenn diese ein neues Thema umsetzen möchte. Genauso kommen auch von Seiten des Programmanbieters oder des Gesetzgebers Änderungen, bei denen es darum geht, wie wir das in der Praxis umsetzen können oder wie wir diese an unsere Kolleginnen und Kollegen kommunizieren, damit sie möglichst einfach wissen, wie sie damit umgehen können.  

Michael: 

Ja. Es kann passieren, dass morgens schon jemand auf mich wartet und sagt „Ich habe ein Problem“. Das kann sich dann als größer herausstellen, als man anfangs dachte – und manchmal ist es auch genau umgekehrt und es gibt eine einfache Lösung. Und darauf freue ich mich am meisten – wenn man eine Lösung für ein Thema gefunden hat und man die Herausforderungen bewältigt, die sich einem stellen.  

Michael: 

Zum einen das Zahlenthema und zum anderen glaube ich, dass ich hilfsbereit bin. Ich freue mich, wenn ich jemandem weiterhelfen kann. Außerdem Empathie und Verständnis dafür, warum dies oder jenes Thema gerade ein großes Problem für eine Person darstellt.  

Michael: 

Ich durfte bei dem Konzern, den ich vorhin erwähnt habe, zweimal eine Systemmigration im Rahmen einer Änderung des Abrechnungsprogramms miterleben. Das war teilweise schon heavy, aber auch sehr spannend. Da saß ich zum Glück auch mit am Hebel, wenn es darum ging, in welche Richtung es gehen soll und wie es organisiert wird. Die zweite große Herausforderung war, dass damals Personalprozesse ins Ausland verlagert wurden. Das war vom Inhaltlichen her spannend, aber auch im Umgang mit den Teammitgliedern.  
Die größte Herausforderung bei aipama selbst besteht tatsächlich im Innovationsgeist unseres Geschäftsführers Günther Holzapfel. Er ist sehr kreativ und oft schon zwei Schritte weiter als der Rest – da braucht es manchmal einen Moment, um die Dinge zu sortieren und entsprechend in den Alltag zu übertragen. Das ist für mich eine laufende Herausforderung 😉 

Michael: 

Das passt zu dem, was ich eben gesagt habe. Das schönste Erlebnis ist, zu merken, dass – auch, wenn es im ersten Moment schwierig ist Günthers Ideen sofort zu verstehen – am Ende super Ergebnisse rauskommen, wie beispielsweise unser virtueller Lohnabrechner „LOKI“ oder unsere Software „aipama“. Wenn man dann sieht, zu welch tollen Programmen, Abläufen oder Prozessen das Ganze führt, die unsere Kunden gerne nutzen und auch unsere eigenen Sachbearbeiter nicht missen möchten, finde ich das super.  

Michael:

Natürlich das Team, da es doch sehr familiär ist und man da keine große Hierarchie hat. Außerdem schätze ich die Freiheit, so zu arbeiten, wie es am besten zu mir passt. Das genieße ich schon.  

Michael: 

Ich verbringe ganz viel Zeit mit der Familie und mache Laienschauspiel bei den Burghofspielen in Falkenstein. Und natürlich treibe ich oft Sport, wie Laufen, Schwimmen oder Radeln. Den brauche ich schon als Ausgleich. 

Michael: 

Ich bin gern im Homeoffice, aber brauche unbedingt auch die Tage im Büro. Einfach, um zuhause rauszukommen und vor allem auch wegen der persönlichen Kontakte im Büro. Die Mischung macht es. Und ansonsten bin ich eindeutig die Eule. Meistens starte ich meinen Arbeitstag um 9:00 Uhr oder etwas später. 

Michael: 

Bewerbern empfehle ich generell, immer offen und ehrlich zu sein. Berufseinsteigern würde ich sagen, dass sie Geduld mitbringen sollten – Geduld für die Komplexität der Entgeltabrechnung und auch für sich selbst. Ein Entgeltabrechner ist erst nach zwei Jahren richtig selbstständig. Das hat einen einfachen Grund: Es gibt Themen, die hat man einmal im Jahr und da dauert es einfach länger, bis das Thema wirklich sitzt. Dazu gehören z. B. die Jahreswechsel-Tätigkeiten, aber auch die Abwicklung von Weihnachtsgeld oder Urlaubsgeld. Letztendlich kann man sagen, dass der Beruf viel komplexer ist, als man auf den ersten Blick denkt und mehr dahintersteckt, als man von außen sieht.